Annett Engelke - Sicherheitstrainerin, Fahrlehrerin, Diplomsportlehrerin, Entspannungstherapeutin
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Bildergalerie - German-Safety-Tour 2009 in Österreich | Trial-Fun in den Vogesen

Erlebnisbericht - Tourenfahrer - Bericht zur GST 2009

 

Zeitschrift: Tourenfahrer 12/2009 - Autor: Sven Degenhardt - Fotos: Sven Degenhardt

Reine Übungssache
Auch die zweite Staffel der »German Safety Tour« war wieder ein voller Erfolg! Am Ende hieß es für zehn glückliche Gewinner »Der Berg ruft!« bei der Abschlusstour im Pinzgau.

German Safety Tour 2009 in Österreich - Foto: Sven Degenhardt

Egal ob beim Bummeln in Formation entlang verträumter Alpenseen oder beim wilden
Kurvenritt hinauf zum Kitzsteinhorn, stets gab es Landschaft pur und wundervolle Strecken
zu genießen. Und zum Glück spendierten die Götter auch herrliches Wetter während
der gesamten Veranstaltung.

 

Ob Viel- oder Gelegenheitsfahrer, ein Sicherheitstraining ist für alle Motorradfahrer eine sinnvolle Sache. Doch die theoretischen und praktisch auf abgesperrten Verkehrsübungsplätzen erworbenen Kenntnisse auf die reale Verkehrssituation zu übertragen ist oftmals nicht einfach. Genau hier setzt das Konzept der »German Safety Tour« (GST) an. Bei diesem Programm, das unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums steht, geht es um Sicherheitstrainings im öffentlichen Straßenverkehr. Getragen wird die Tour von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) sowie dem TOURENFAHRER und unserer Schwesterzeitschrift, dem »Motorradfahrer«.

Wer dabei sein wollte, konnte sich auch in diesem Jahr wieder beim Online-Spiel unter www.german-safety-tour.de für einen der zehn Stopps der Tour qualifizieren. Fast 1200 versuchten in diesem Jahr ihr Glück. Unter der fachkundigen Anleitung von Trainern des Instituts für angewandte Verkehrspädagogik (AVP) wurden dann mit jeweils zehn Teilnehmern zehn Touren in ganz Deutschland unternommen, Gefahrenstellen analysiert und sicheres Fahren auch in der Gruppe trainiert. Schließlich gehen Motorradfahrer ihrem Hobby besonders gerne gemeinsam nach, und das Gruppenfahren stellt ganz eigene Anforderungen. Erstmals wurden bei den diesjährigen Tourstopps auch Instruktoren nach den Richtlinien des DVR ausgebildet und entsprechende Strecken zertifiziert. Meist waren es Fahrlehrer, die nun ihrerseits entsprechende Trainings anbieten können. Schon im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Anfragen als Plätze bei der German Safety Tour. In Zukunft sollen für möglichst viele interessierte Motorradfahrer Trainingsangebote bereitgestellt werden. Mehr Informationen zu Sicherheitstrainings im Realverkehr, Adressen und Preise gibt es unter www.german-safety-tour.de.

Für zehn glückliche Gewinner gab es auch in diesem Jahr wieder am Ende der Tour eine gemeinsame Abschlussveranstaltung. Nachdem die Teilnehmer im letzten Jahr entspannte Tage zwischen den weiten Stränden und den kurvigen Bergstrecken Sardiniens genießen konnten, standen diesmal österreichische Alpengipfel auf dem Programm. Am 24. Oktober traf man sich zum Start bei »Motorrad Merkel«, Suzuki-Händler in München, um die von Suzuki zur Verfügung gestellten Fahrzeuge zu übernehmen. Von dort aus ging es bei strahlend blauem Himmel hinaus aus der Stadt und hinein in die Bergwelt der Alpen. Stützpunkt für die kommenden vier Tage war das Wellnesshotel »Brandlhof« im österreichischen Saalfelden. Ganz gleich ob aus Hamburg, Berlin, Sachsen oder Bayern, die Teilnehmer in den Gruppen fanden schnell ihren Rhythmus und genossen gemeinsam die ausgedehnten Tagestouren. Ob bei der Auffahrt zum Kitzsteinhorn oder dem Kurvenwedeln über die Großglocknerstraße bis hin zum Franz-Josef-Gletscher, der Fahrspaß war versierten wie weniger routinierten Fahrern deutlich anzumerken. Und auch bei kurzen Ausflügen abseits der Teerstraße oder bei steilen Abfahrten auf nassem Kopfsteinpflaster verstanden es die Instruktoren, die zugleich als Tourguides fungierten, den Teilnehmern Unsicherheiten zu nehmen. Begleitet wurden die Teilnehmer wieder einmal von Katja Poensgen, dem prominenten Gesicht der Kampagne. Nicht zuletzt wegen des Okoberfestes bot die Rückfahrt nach München am Sonntag dann noch einmal die Möglichkeit, sicheres Fahrverhalten auch in verkehrstechnisch vollkommen überlasteten Innenstädten intensiv zu üben.

Angelegt ist die German Safety Tour übrigens für drei Jahre und wird daher auch 2010 sicher wieder starten. Wer sich für die Teilnahme bewerben möchte, findet alles Wissenswerte unter www.german-safety-tour.de

Sven Degenhardt

German Safety Tour 2009 in Österreich - Foto: Sven Degenhardt

German Safety Tour 2009 in Österreich - Foto: Sven Degenhardt

Für zehn glückliche Gewinner standen vier Tage voll Kurvenspaß rund um das österreichische
Saalfelden auf dem Programm (oben). Mit von der Partie war auch in diesem Jahr das
prominente Gesicht der Kampagne, Rennfahrerin Katja Poensgen (unten).